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Smart City Hackathon


Die Lion[5] hat am 4. Und 5. Februar 2022 am Hackathon, welcher im Rahmen des Smart-City Bamberg Projekts stattfand, teilgenommen. Dabei wurde ein lauffähiger Prototyp eines smarten Dashboards für den Katastrophenschutz entwickelt. Bei der Abstimmung unter allen Bamberger*innen hat das Projekt den Publikumspreis gewonnen.

Smart-City ist ein Förderprogramm des Bundes, bei dem Bamberg eine Modelprojektkommune ist. Das Projekt begann 2020 und soll insgesamt 7 Jahre dauern, wobei insgesamt 17,5 Millionen Euro für Digitalisierungsprojekte zur Verfügung stehen.

Beim Hackathon haben 12 Teams über 36 Stunden hinweg Prototypen entwickelt. Die Projekte waren breit gefächert, zum Beispiel hat ein Projekt sich mit smarten Ladesäulen für E-Autos beschäftigt, während ein anderes Projekt eine Webseite und ein Konzept für einen Shop für regionales Essen beschäftigte.

Vorbereitungen

Dr. Andreas Schönberger, Geschäftsführer der Lion5 GmbH, traf bei der Ideenschmiede auf Jochen Dürst von der UG-öEL Bamberg. Die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung, wird bei größeren Einsätzen der Feuerwehr hinzugezogen, um bei Führungs- und Koordinierungsaufgaben zu unterstützen. Jochen Dürst hatte hier die Idee eines smarten Dashboards für den Katastrophenschutz.

Dabei sollen - neben der aktuellen Einsatzlage - nach Bedarf auch weitere Informationen wie zum Beispiel Pegelstände, Wetterinformationen und -warnungen oder Krankenhausbelegungen angezeigt werden. Bei der Ideenschmiede trafen sich fachliche und technische Kompetenz, aus welchem dann das Hackathon Projekt entstanden ist.

So traf man sich im Vorfeld des Hackathons, um Anforderungen zu erfassen. Technisch wurde ein GitHub Repository, ein GKE Kubernetes-Cluster und entsprechende CI/CD Pipelines aufgesetzt.

Durchführung

Am Hackathon selbst, traf man sich morgens, um das Thema den Teilnehmern zu präsentieren und sich in kleinere Gruppen aufzuteilen. Zu den elf Teilnehmer*innen der Lion[5] gesellten sich 8 Teilnehmer*innen des Hackathons. Viele davon sind Studierende der Otto-Friedrich Universität Bamberg. Alle haben von Zuhause teilgenommen, deshalb wurden sie mit einem Survival-Paket, welches unter anderem einen Energy-Drink, Müsli und Würstchen enthielt, versorgt. Abends wurde mit Teilnehmern der anderen Projekte gegessen und es fand ein reger Austausch statt.

Die Präsentation vor der Jury war um 19 Uhr am Samstag. Allerdings stellten wir um 17 Uhr fest, dass die Bestandteile des Systems noch eine Feinabstimmung benötigte, um einsatzbereit zu sein. Also wurde hart gearbeitet und um 18 Uhr wurde gemeinsam die Präsentation besprochen. Währenddessen wurde weiterentwickelt und die letzten Bugs behoben. Somit schafften wir es vor der Experten-Jury ein vollständig lauffähiges System zu präsentieren!

Preise

Die Jury kürte als Sieger das Projekt „Digitale Zeitreise“, das durch Augmented Reality vergangene Orte wiederbelebt. Der Entwicklerpreis, bei dem alle Teilnehmer*innen abstimmen konnten, ging an das Projekt eines Blutspende-Chatbots, der für eine aktuelle Blutspende Aktion wirbt, und an das „Lade-Kollektiv“, das simple Ladesäulen für E-Autos in der Stadt und eine zugehörige App vorstellte.

Der mit 500€ dotierte Publikumspreis ging an unser Projekt für den Smarten Katastrophenschutz. Hier konnten alle Bamberg*innen abstimmen, welches Projekt sie am besten fanden. Das Preisgeld wurde nach Abstimmung unter aller Beteiligten an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt in Bamberg gespendet.

Das Preisgeld wurde von Jochen Dürst und Dr. Andeas Schönberger am 17.03.2022 übergeben.

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